Mit dem Mikroskop zum Verständnis der Welt ?




Die jahrelange Erfahrung im Umgang mit dem Mikroskop zeigt uns Mikroskopikern immer wieder die erheblichen Defizite, wenn es darum geht, Größenverhältnisse richtig einzuschätzen. Das Leben im Mikro - als auch im Makrokosmos, ist für viele Leute nicht begreifbar. Die Größenmaßstäbe einzelner Objekte liegen in den meisten Fällen außerhalb der Vorstellungskraft der Menschen, egal ob Lehrer, Schüler oder Studenten. Von den Vorstellungen der Lebensumstände, die in der Welt der kleinsten Lebewesen vorherrschen, einmal ganz zu schweigen.

Der kaum noch geschulte Umgang mit dem Mikroskop verhindert die Sensibilisierung für diese kleinen Lebensbereiche, die es zu beobachten oder zu analysieren gilt. Hier wird den arbeitenden Schülern und Studenten, durch ein mangelhaftes Bildungssystem, eine Sinneswahrnehmung vorenthalten, die ihnen dann,in den immer wichtiger werdenden Arbeitsbereichen der Nanotechnologie und Biomechanik, schlichtweg fehlt. Ein Anfang dazu wäre, Schüler neugierig auf die Mikrowelt zu machen, dort wo alles Leben beginnt. Für uns nur sichtbar unter einem Mikroskop.

Dabei ist es nicht so, dass es an Mikroskopen und dazugehörigen Ausrüstungen mangelt. Es ist alles vom Feinsten vorhanden, wird aber nur sehr stiefmütterlich eingesetzt. Die überforderten Lehrer, gestressten Schüler und Studenten hetzen durch unser Bildungssystem. Die Bestnoten müssen unbedingt erreicht werden, egal wie. Sonst bekommt man keinen Job und verdient kein Geld. Da bleibt natürlich keine Zeit sich in aller Ruhe einmal mit dem Leben zu beschäftigen, das wir tagtäglich mit unseren Füßen treten.

Die heutige Ausbildung beschränkt sich fast ausschließlich nur auf das Wohlergehen vom geldverdienenden Menschen, der geldverdienenden Wirtschaft und dem viel zu teuren Umweltschutz. Dabei werden die realen, sehr wichtigen Zusammenhänge auf dem Planeten Erde nicht erkannt. Und wenn doch, reagiert ein Großteil der Menschen überzogen und hysterisch, weil keiner weiß, um was es wirklich geht und wie alles auf dieser Welt zusammenhängt und miteinander agiert.

Da werden Grenzwerte festgelegt, die nicht machbar sind und die die Wirtschaft in die Knie zwingen. Da werden von Politikern und Entscheidungsträgern Dinge beschlossen, die sie, getäuscht durch die Irrgärten ihrer Verwaltungsapparate, nicht überschauen können. Hinzu kommt der Druck einer SUV fahrenden Gesellschaft, deren naturwissenschaftliche Bildung am Kochtopf bei der Küchenschlacht endet. Dieser Druck zwingt dann die Industrie Dinge zu verwirklichen, die jenseits der technischen und physikalischen Machbarkeit liegen. Und wenn das alles nicht wie gewollt funktioniert, wird getrickst, getäuscht und rumgerudert was das Zeug hält.

Man hat den Eindruck, dass dieses Verhalten in unserer Gesellschaft schon zum normalen Alltag gehört.

Solche Dinge haben ihren Beginn in einem verwurzelten Bildungssystem, das keiner mehr so richtig überschaut. Der Verwaltungsfilz und das länderübergreifende Zuständigkeitsgerangel bremsen unser gesamtes Bildungssystem aus. Schüler und Studenten haben heutzutage keine Zeit mehr, sich mit Dingen zu befassen, die für das Fortbestehen des Lebens auf der Erde wirklich wichtig wären. Ihre Sensibilität und ihr kreatives Denken werden von diesem System systematisch behindert und zunichte gemacht.

Es gilt, die Sinne der Nachwuchsgenerationen für wirklich wichtige Zusammenhänge zu schulen und zu fördern, damit sie ein netzübergreifendes Denken entwickeln können. Um den Fortbestand der Menschen lebenswert zu gestalten, müssen zukünftige Generationen die Zusammenhänge in der Natur auf unserem Planeten begreifen können. Nur Geld scheffeln und zu Gott beten, wird die Menschheit in den weltweiten Kollaps treiben.

Wir müssen endlich lernen neu zu denken.

Blicken wir öfter mal durch ein Mikroskop und machen uns  Gedanken über das was wir gerade sehen. Die Natur wird uns den
Weg weisen, wenn wir sie nicht in unserer Geldgier zerstören.


In diesem Sinne: Nehmen wir uns Zeit zum forschen und wenden unsere Erkenntnisse für den Erhalt des Lebens an.


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